Tiefschneefahren
Tiefschneefahren

Wie weich ist Schnee?

Nimm Schneeflocken nicht auf die leichte Schulter

Schnee mag leicht und verzeihend aussehen, aber seine physikalische Realität erzählt eine ganz andere Geschichte.

Die Dichte von Schnee verändert sich im Laufe seiner Lebensdauer dramatisch. Frischer Pulverschnee kann weniger als 100 kg/m³ wiegen, vergleichbar mit der Dichte von Wolle. Doch durch die Verdichtung – durch Pistenraupen, Skier und wiederholte Frost-Tau-Wechsel – wird der Schnee deutlich fester.
Eine präparierte Skipiste kann Dichten von rund 500 kg/m³ erreichen, was in etwa der Dichte von Holz entspricht.

In der Praxis bedeutet dies, dass ein Aufprall auf die Piste mit dem Kopf voran ähnliche Risiken birgt wie eine Kollision mit einem Baum.

Wie Ski- und Snowboardhelme getestet werden

Da Schnee sich bei einem Sturz wie eine harte Oberfläche verhalten kann, werden Skihelme entsprechend konstruiert und getestet.

In Europa verkaufte Helme müssen der Norm EN 1077:2007 entsprechen, während in den Vereinigten Staaten Helme nach den ASTM F2040-Standards geprüft werden.
Beide Zertifizierungen beinhalten Aufpralltests mit Stahlambossen, die eine noch höhere Dichte als festgefahrener Schnee aufweisen. Die Helme werden aus definierten Höhen fallen gelassen, um reale Unfallszenarien zu simulieren und sicherzustellen, dass sie hochenergetische Stöße effektiv abfangen können.

Diese strengen Tests spiegeln eine einfache Wahrheit wider: Bei Skiunfällen sind oft Kräfte beteiligt, die viel größer sind, als man erwartet.

Der nachgewiesene Einfluss des Tragens eines Helms

Die Datenlage ist eindeutig – Helme retten Leben und verringern den Schweregrad von Verletzungen erheblich.

Laut einem Bericht von Die New York TimesDas Tragen eines Helms beim Skifahren kann Kopfverletzungen – einschließlich Schädelbrüchen und Gesichtsverletzungen – um bis zu 50 % reduzieren.

Unterstützend dazu eine weitere Studie Eine Studie ergab, dass nur einer von zehn Menschen mit Schädelbruch zum Zeitpunkt des Unfalls einen Helm trug. Die überwiegende Mehrheit war ungeschützt.

Schutz des Lebens in Bewegung

Bei dichtem Schnee, höherer Geschwindigkeit oder härterem Untergrund verringert sich der Spielraum für Fehler rapide. Das Verständnis der wahren Beschaffenheit von Schnee – und der Kräfte, die bei einem Sturz wirken – verdeutlicht, warum ein effektiver Kopfschutz auf der Piste unerlässlich ist.

Wir bei KOROYD sind überzeugt, dass Schutzausrüstung wissenschaftlich fundiert sein, unter realen Bedingungen getestet und so konzipiert sein muss, dass sie die Belastungen abfängt, denen Skifahrer tatsächlich ausgesetzt sind. Denn wenn es um Sicherheit geht, ist das, was weich aussieht, nicht immer nachgiebig.

Kein Wunder also, dass in einer Reihe von Ländern das Tragen eines Helms auf der Piste mittlerweile Pflicht ist. 

Bleib sicher.

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Wenn Produkte zum Schutz konzipiert sind, erfüllen sie eine entscheidende, möglicherweise lebensrettende Funktion. Von Helmen über Autositze und Schutzhandschuhe bis hin zu Gleitschirmgurten sind Aufprallschutzprodukte in erster Linie darauf ausgelegt, das Risiko von Verletzungen und sogar Todesfällen zu verringern. Aber Produkte der nächsten Generation, die mit fortschrittlicher Aufpralltechnologie entwickelt wurden, können das Produktdesign noch einen Schritt weiter bringen und nicht nur das Verletzungsrisiko verringern, sondern auch das Benutzererlebnis verbessern.

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